Webseite des SV Motor Eberswalde e.V.
Tanzen
Turnen
Schach
Leichtathletik
Tischtennis
Inline Skating
Sportschiessen
Badminton
Kegeln
Allgemeine Sportgruppen
Seniorensport
Webseite des SV Motor Eberswalde e.V.

SV Motor Eberswalde

Gewichtheben

13.03.2017 - Ostdeutsche Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben 2017

24.02.2017 - Deutsche Meisterschaften im Kraftdreikampf 2017

Leichtathletik

02.10.2016 - Barnim-Staffel rast zum Mannschafts-Gold

01.10.2016 -Team Barnim-Uckermark holt Landesmeistertitel

Turnen

22.03.2017 - Turnmarathon in Brandenburg

23.02.2017 - Bezirksmeisterschaften der Jugend, Erwachsenen und Altersklassen als Vorbereitung auf den 41. Eberswalder Turnertreff

Schach

10.01.2017 - FM Christoph Scherrer gewinnt in Groß Schönebeck

07.12.2016 - „Darf ich, mich selbst matt setzen?“


Tanzen

16.03.2017 - Eindrücke zum 8. Eberswalder Tanzturnier

22.02.2017 - Erste Standard-Landesmeistertitel 2017 vergeben!

Badminton

08.01.2017 - 33. Neujahrsturnier des
Badminton-Club Potsdam

17.12.2016 - 40 Jahre Badminton-Weihnachtsturnier

Infos:

02.10.2016 - SV Motor Eberswalde auf Facebook zu finden       (Hier)

01.10.2016 - Veranstaltungen und Flyer findet ihr jetzt oben unter Termine

SV Motor

Am 14.03.2017 um 18.00 Uhr findet unsere Jahreshaptversammlung im Paul-Wunderlich Haus statt.

15.02.2017 - NEU - American Football die "Eberswalder Rangers" gehört zu Motor Eberswalde

 


News:  März / 2017   (Veranstaltungen, Turniere und Flyer jetzt oben unter Termine /// NEU - Presseartikel unter Presse)



News Turnen: 22.03.2017

Turnmarathon in Brandenburg - Jüngstes Mädchenteam gewinnt Havelpokal

(tt)  Die Eberswalder Turnerschaft folgte der Einladung zum 12. Havelpokalturnen nach Brandenburg, wo 133 Turnerinnen und Turner aus verschiedenen Vereinen in den Kinderklassen um die begehrte Trophäe kämpften. Die Waldstädter fuhren mit 40 Starter/Innen dorthin. Allein in der LK4 traten 22 Mädchen in 5 Mannschaften an und kamen auf den Plätzen 2, 5, 9, 11 sowie 14 ein. Unter den 62 Teilnehmerinnen in dieser Leistungsklasse landeten immerhin fünf Eberswalderinnen unter den ersten Zehn, darunter Kámi Kalesse mit einem Bronzeplatz, nur den Hauch eines Zehntels von Silber getrennt. Was den „Großen“ versagt blieb, gelang den Jüngeren in der P3-P5. Zwölf Eberswalderinnen turnten hier in 2 Mannschaften gegen weitere 5 Vereine und Team 1 gelang der große Wurf - der Gewinn des Havelpokals. Und so standen in der Einzelwertung auch gleich 2 Eberswalderinnen auf dem Treppchen - ganz oben Leona Brandenburger als Beste von 38 Turnerinnen und Luna Schwarz als Dritte, ihre Mitstreiterinnen Nelly Kals (5.), Jelena Matthäus (6.) und Lina Karnstedt (9.) manifestierten das Gesamtergebnis mit weiteren guten Platzierungen. Die Jungen in der LK4 mussten ohne den verletzten Lukas Heine an den Start gehen und konnten dadurch nicht mit einer vollständigen Mannschaft aufwarten. Willy Kühn erturnte sich Platz 4 Lennart Wall Platz 8. Bei den Jüngsten im männlichen Bereich lief es dafür besser. In der P3-P5 wurde Felix Wöhe Zweiter und Casimir Neupert Dritter. Am Ende des Wettkampftages durften sich die vier Starter in dieser Wettkampfklasse mit Mannschaftssilber schmücken. Stolz präsentierten sich zum Schluss alle P5-Starter/Innen in den neu gesponserten Trainingsjacken der Dachdeckerfirma Karnstedt. Die hauptverantwortlichen Trainer Yvonne Schemel und Henri Durke konnten nach diesem Turnmarathon aufatmen und sich bei allen mitgereisten Betreuern, Eltern und Kampfrichtern herzlich für deren Engagement bedanken. Nun sind alle Nachwuchsturner schon sehr gespannt, wie denn ihre Trainer und Übungsleiter am 8./9. April beim bevorstehenden 41. Eberswalder Turnertreff, dem größten Brandenburger Turnereignis dieser Art, abschneiden werden. Als Riegenführer, Kuchenbäcker und Helfer eingesetzt, haben sie bestimmt trotzdem immer ein Auge auf das Wettkampgeschehen. Alle Havelpokalergebnisse sind auf www.gymnastics-eberswalde.de abrufbar.

Eine starke Gemeinschaft Alle Starterinnen und Starter beim Havelpokal 2017 mit ÜL und Trainern18.3.17 134DSC 6671Leona Brandenburger Mehrkampfsiegerinin der P3 5DSC 6885 Einzelsiegerin der P3 5 Leona BrandenburgerDSC 6895Die stolzen Havelpokalgewinnerinnen mit ihrer Übungsleiterin Lydia GraupeDSC 6903 Versilberte P3 5 Jungs mit ihrem Trainer Henri DurkeDSC 7254 Kámi Kalesse am Boden 

Die stolzen Havelpokalgewinnerinnen mit ihrer Übungsleiterin Lydia Graupe (v.l.: Jelena Matthäus, Lina Karnstedt, Luna Schwarz, Nelly Kals und Leona Brandenburger) von Yvonne Schemel / Leona Brandenburger- Mehrkampfsiegerin in der P3-5 von Y. Schemel / Eine starke Gemeinschaft – Alle Starterinnen und Starter beim Havelpokal 2017 mit ÜL und Trainern von Y. Schemel / Versilberte P3-5Jungs mit ihrem Trainer Henri Durke von Y. Schemel / Einzelkämpfer in der LK4: Willy Kühn und Lennart Wall (v.l) v. Y. Schemel / Kámi Kalesse am Boden v. Y. Schemel / Silberteam in der LK4 w. – v.l. Leoni Metzdorf, Mila Heenemann, Chiara Grohe, Maria-Lara Spann, Kámi Kalesse von Sylvia Ehlers


News SV Motor : 18.03.2017

Ein großes Dankeschön an alle Freiwilligen für ihre geleistete Arbeit

Jahreshauptversammlung 2017 des SV Motor Eberswalde e.V.

(jmm) Im Paul-Wunderlich-Haus fand am 14.03.2017 um 18.00 Uhr die alljährliche Jahreshauptversammlung des SV Motor Eberswalde  e.V. unter der Leitung des diesjährigen Versammlungsleiters Dr. Volker Mielke und des 1. Vorsitzenden Martin Hoeck statt. Gut 60-70 Vereinsmitglieder versammelten sich aus den verschiedenen Abteilungen des größten Eberswalder Sportvereins, der mittlerweile über 900 Mitglieder umfasst. Drei neue Abteilungen bzw. Sportgruppen sind im vergangenen Jahr gegründet worden, verrät Martin Hoeck in seinem Rechenschaftsbericht: American Football, Laufen/Walken und Ringen. Der  Vorstand unterstützte besonders integrative Projekte, wie die Abteilung Ringen oder auch offene Projekte, wie Fußball für Afghanen und Syrer, Volleyball für Afghanen oder Tischtennis für Menschen vom Potsdamer Platz. Bei den Wahlen zum Sportler des Jahres  kamen drei Mitglieder unter die drei ersten Plätze. Besonders erfolgreich waren die Trainer des SV Motor Eberswalde. So wurde Sabine Preuß (Abt. Leichtathletik) Trainerin des Jahres und Henri Durke (Abt. Turnen) belegte Platz zwei. Der Verein nutzt die Jahreshauptversammlung auch immer für die Verleihung von Auszeichnungen an besonders engagierte Mitglieder. Mit der Ehrennadel in Gold wurden Viola Krosse (Vorstand, Abt. Leichtathletik) und Heiko Seibert (Abt. Tischtennis) geehrt. Die Ehrennadel in Bronze bekamen Maja Rothe (Abt. Turnen), Christina Wilke (Abt. Leichtathletik), Franz Josef Busse (Abt. Gesundheitssport)  und Tilo Weingardt (Abt. Schach). Eine Ehrenurkunde wurden Yvonne Kersten (Abt. Turnen), Marina Penz (Abt. Kegeln), Doreen Matthäus (Abt. Turnen) sowie Benjamin Rothe (Abt. Turnen) verliehen. Die Auszeichnung nahm der 1. Vorsitzende Martin Hoeck vor. Auch bei der Sponsorensuche konnte ein Erfolg erzielt werden. Neuer Unterstützer des Vereins ist die DEVKVersicherung Eberswalde mit Sabine Will und Burkhard Roselt, die auch als Gäste der Versammlung anwesend waren. Ihre Geschäftsstelle ist in der Frankfurter Allee 55 im Brandenburgischen Viertel in der Nähe der Schwärzesee-Sporthalle des SV Motor Eberswalde.  Durch die freundliche Zurverfügungstellung  einer Einladungskarte zum 25-jährigen Vereinsjubiläum 1934 von Ute Cronewitz, konnte ein wenig in die Vereinsgeschichte zurückgeschaut werden.  Eine Facebook-Seite des SV Motor Eberswalde, mit den neusten Informationen, wurde ebenfalls neu kreiert und ergänzt das Online-Angebot des Vereins: https://www.facebook.com/motoreberswalde/.

IMG 2910


Tagebuch-Bericht Schach (JULIA MÄTZKOW): 18.03.2017

“Hilfe, die Prüfung kommt!!!”

(jmm) Ehrlich, ich habe wirklich nicht gewusst, worauf ich mich da einlassen werde. Aber als ich die Ausschreibung für einen Schiedsrichterlehrgang  auf der Webseite des Brandenburger Landesschachverbandes [ http://www.lsbb.de/ ] Mitte Februar gelesen hatte, war mir sofort klar: Ich werde in Fredersdorf-Vogelsdorf an diesem Wochenendlehrgang im März, an der Schiedsrichterausbildung vom Internationalen Schiedsrichter Martin Sebastian und dem Referenten für Aus-, Fort- und Weiterbildung Schach Brandenburg Carsten Stelter geleitet wird, in jedem Fall dabei sein!

Freitag 10.03.2017
17:00 Uhr Anreise. Die Zimmer sind schnell zugeteilt und die erste Lektion konnte ohne Zeitverlust begonnen werden. Schließlich sollten möglichst viele Informationen vermittelt werden. Die wichtigsten Schiedsrichterregeln wurden erklärt. Entscheidend ist: die bestmöglichen Spielbedingungen für die Aktiven zu schaffen (da beim Schachspiel die wichtigsten Akteure die Spieler sind), das bedeutet:
Ruhe in den Spielsaal bringen. Auf Regeleinhaltung achten (besonders wichtig in jungen Altersklassen). Auf Fairness achten (obwohl Carsten Stelter selbst zu gibt, dass es schwer ist, objejtiv zu bleiben und es nicht selten beim Versuch bleiben würde: „Empathie, wenn ihr das kennt? Einfühlungsvermögen…“). Die Betreuer übernehmen eine große Rolle für die Schachspieler, gerade bei den Kindern. Fortwährend muss Ruhe ausgestrahlt werden (wie Carsten Stelter es formulierte: „Das Kind ist nie Schuld wenn es einen Fehler macht – also immer nett und freundlich bleiben!). So kann es auch vorkommen, „dass zwei Schiedsrichter unabhängig voneinander zwei völlig unterschiedliche Entscheidungen treffen und trotzdem beide recht behalten sollen.“ Aber wie kann das sein? Es muss doch einen richtigen Weg geben? Doch den gibt es halt nicht! Es wurde dazu passend in das Vorwort der FIDE-Schachregeln geschrieben, dass es nicht geht, alle Eventualitäten abzudecken und somit ein geschlossene System nicht möglich ist. Dem Schiedsrichter bleiben deshalb immer Interpretationsspielräume.
Das Wissen, welches besonders wichtig für den nächsten Tag sein sollte, wurde vermittelt, denn da wartete eine praktische Einheit auf uns unter der Anleitung des erfahrenen Teams der Schachabteilung der TSG Rot Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf. Der Verein war Ausrichter der Landes-Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften, zu denen über 100 Teams gemeldet hatten. „Dies sind Schulkinder und das merkt man auch“, stimmte Martin Sebastian die Teilnehmer des Schiedsrichterkurses auf ihre Aufgabe ein.  „Die Arbeit mache ja nicht ich. Ich bin der Chef! Die Leute vor Ort machen die Arbeit. Die haben einen Knochenjob.“
Die Teilnehmer des Kurses durften sich also auf einen aufregenden Tag voller kreativer Schachideen in den Schulklassen 1.bis 12 Klasse freuen. Rayk Spory – Turnierleiter der WK G (also bei den Jüngsten) stimmte die Teilnehmer nochmals darauf ein: „Es ist ein Erlebnis. Es laufen morgen über 500 Kinder auf.“ Die Lehreinheit wurde von einer Abendbrotpause unterbrochen, und viele Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen über Schachturniere aus, bei denen sie selbst Spieler waren oder als Hilfsschiedsrichter mithelfen durften. Besonders spannend ist es bei jenen Schachfreunden zuzuhören, die in den unteren Altersklassen schon Erfahrungen sammeln durften. So wurde berichtet, dass kreative Geister neue Züge erfinden, ihre eigenen Figuren schlagen, ohne König spielen, oder anderweitige wundersame schachliche Undinge geschehen… In diesem Redeschwall wollten viele ihre Berichterstattung nicht beenden. Doch der Lehrgang musste weitergehen. Mit den elektronischen Uhren sollen sich die Teilnehmer als nächstes beschäftigen. Viele Fragen und Anmerkungen führten zu einer regen Diskussion mit dem Fazit: „Dir als Schiedsrichter sind so viele Möglichkeiten gegeben, etwas zu sehen oder nicht zu sehen. Doch wenn die Spieler sich etwa selbst einigen ohne den Schiedsrichter, dann ist das allemal die bessere Lösung. Denn der Schiedsrichter muss nicht „Kraft seiner Wassersuppe“ unbedingt auf jeden Tisch springen und auf eine Entscheidung pochen!“ Es kamen noch mehr Fragen, Anregungen und Bemerkungen, sodass bis tief in die Nacht diskutiert wurde. Das „populärwissenschaftliche“ Matt wurde thematisiert, um nur eines der vielen Themen zu nennen. „Ziel des Schachspieles ist es nicht, den Gegner Matt zu setzen oder gar fertig zu machen, sondern den gegnerischen König Matt zu setzen Da besteht ein kleiner aber feiner Unterschied.“ Die Heimfahrer waren gar nicht auf den Weg nach Hause zu bekommen und die im Hotel-Flora-Schläfer wollten auch nicht zu Bett gehen, doch der morgige Tag sollte anstrengend genug werden. So trafen sich noch einige Teilnehmer mit den Referenten an der Bar und plauderten in geselliger Runde weiter über ihre Erfahrungen, und einige holten sich auch den Rat von fachkundigen Personal ein: „Morgen bei einem Bier nehme ich mit Christian nochmals die Anfangsstellung durch, oder kennst du die etwa schon?“

Samstag 11.03.2017
7:00Uhr klingelte der Wecker und eine kurze Nacht war damit schnell zu Ende. Das einladende Frühstück im Hotel Flora verwöhnte die Teilnehmer und Kursleiter. Diese Stärkung war dringend nötig, denn ein anstrengender Tag liegt uns. Ein Stunde später stehen alle Teilnehmer und Kursleiter versammelt vor der Fred-Vogel- Grundschule Schule in Fredersdorf-Vogelsdorf. Die zehn Teilnehmer des Schiedsrichterkurses wurden auf die Altersklassen verteilt. Alle haben ihre Aufgaben gut gemeistert, jeder auf seine Art und Weise und seiner Mentalität entsprechend. Zuvor hat uns Martin Sebastian noch mit auf den Weg gegeben: „Besteht nicht auf irgendeinen Buchstaben. Der Wein wird individuell geerntet.“  Ab um 15:00 Uhr gingen die ersten Siegerehrungen los und Martina Sauer (Landesjugendwart Brandenburg) übergab dem Organisationsteam für seine langjährige Arbeit bei der Durchführung der Brandenburger Schulschachveranstaltung das Ehrenbanner des Landesschachbundes Brandenburg. Anschließend ging es für uns mit dem theoretischen Teil weiter. Der Tag hatte allerdings schon sichtliche Spuren bei uns hinterlassen: Fünf Stunden Turnieraufsicht und anschließend auch noch Theorie… Doch die Referenten Martin Sebastian und Carsten Stelter lockerten die Stimmung auf. „Das ihr es alleine als `ungeschultes Personal´ geschafft habt, es so leise zu bekommen, ist großartig.“
Natürlich mussten nun einzelne Fragen zum Tag geklärt werden, da einige von uns sich nicht eindeutig bewusst waren, ob ihr Handeln hundert prozentig richtig war. Doch wie sich schnell herausstellte, wurde von dem noch „ungeschulten Personal“ keine groben Fehlentscheidungen getroffen. „Alles, was wir heute im Kinderschach gesehen haben, ist nicht wichtig. Jetzt kommen wir zum richtigen Schach“, wurden die FIDE-Schachregeln eingeleitet. Im Schnelldurchlauf wurden sich die einzelnen Paragraphen angesehen, bis es zum wirklich wichtigen Teil kommt: Abendessen. Natürlich ist der heutige Turniertag Dauerbrenner. Peter berichtete. wie Sechstklässler ihn gefragt haben, ob es wirklich Matt wäre. Mein Bruder Maximilian “beschwerte” sich, dass er beim Zusehen der Klasse 1-4, DWZ verloren hätte, da die Kinder eine Regel einführten, bei der sie neuerdings zurück rochieren können, oder 13 Matt´s in einer Partie stehen, dies aber nicht erkannt wird und 50 weitere Züge gespielt werden. Tilo mokierte sich, dass die Eltern und Betreuer schlimmer als die Kinder waren. Carsten Stelter musste einem Vater die Rochade erklären, die er gerade falsch seinem Sohn vormachte und ganz wissenschaftlich die Situation durchging. Mein Vater Christian hatte einen relaxten Tag bei den „Großen“ und wurde in der letzten Runde von einem Fünfjährigen gefragt, ob er noch mitmachen dürfte. Benjamin freute sich über nur drei Schäfermattsituationen in einer Runde. Und so hatte jeder seine Erlebnisse mitzuteilen. Anschließend haben wir uns wieder in die FIDE-Schachregeln und die Spielordnung vom Land Brandenburg vertieft  und diese anhand von Beispielen erklärt. Es hielt uns ehrlich gesagt kaum noch auf den Stühlen, als der Tag endlich beendet war, und wir uns in unsere Betten fallen lassen durften. Endlich Nachtruhe! Aber freut euch nicht zu früh, morgen wird auch wieder ein anstrengender Tag, denn die Abschlussprüfung steht noch auf dem Plan...

Sonntag, 12.03.2017
Um 7:00 Uhr wurden die Teilnehmer wieder von dem schrillen Alarmgeräusch aufgeschreckt. Nach einer noch kürzeren Nacht, als die vorherige (da viele bis tief in die Nachtstunden gelernt hatten), versammelten wir uns wieder im Frühstücksraum. Auch an diesem Vormittag gab es erneut theoretischen Unterricht. Vorbereitend auf die anschließende Prüfung, wurden Problemstellungen analysiert oder andere verzwickte Situationen erklärt. Der Druck unter den Teilnehmern war sichtlich zu spüren. „Was ist wenn ich durchfalle?“, fragten sich viele, „Oder bin ich ein geeigneter Schiedsrichter, der in Streitsituationen immer richtig entscheidet?“ Verunsichert wurden nochmals viele Fragen gestellt, um alle erdenklichen Situationen durchzuspielen und ein Sicherheitsgefühl zu geben. Auch die Mittagspause war an jenem Tag ein wenig anders, denn die anstehende Prüfung konnten wir nicht aus unseren Köpfen bekommen. Wie an einen letzten Strohhalm klammernd, wurden nochmals wiederholt Fragen an die Referenten gestellt und untereinander diskutiert. Hilfe die Prüfung kommt!!! Schnell noch ein letztes Stoßgebet gesprochen und auf geht es. Im Raum ist es mucksmäuschenstill. Konzentriert blätterten alle Teilnehmer in der Fragestellung. Mein Vater Christian glaubte nach der Hälfte der Fragen fertig zu sein. Doch da hatte er die Rechnung nicht mit dem Ausbilder Martin Sebastian gemacht. Alle anderen Fragen mussten auch noch beantwortet werden, da ist nichts mit der 50 Prozent-Regel aus seiner Schulzeit gleich Note 3 (also bestanden). Nach einer Ewigkeit des Schweigens war endlich die Prüfung vorbei. Erschöpft und froh, endlich alles hinter sich zu haben, lassen die Teilnehmer den Referenten Zeit die Arbeiten durchzugehen. Einige Fragen wurden von dem gesamten Teilnehmerfeld, immer hin zehn Teilnehmer, einstimmig falsch beantwortet, wie gleich die erste Frage: „Was ist für den Schiedsrichter zu tun, wenn die Heimmannschaft, mit aufgebauten Bretter und vorliegender Mannschaftsaufstellung auf ihren Gegner (ohne Rückmeldung) wartet?“ Wissen Sie es? Trotz diesem einstimmigen Nichtwissen, haben es am Ende alle geschafft, genügend Punkte zu erreichen, und so dürfen wir uns nun Regionale Schiedsrichter nennen. So schnell werden wir aber dieses Szenario nicht vergessen. Trotzdem konnte unser “Romanschreiber” Peter nicht verstehen, warum seine Antwort der ersten Frage, als falsch gewertet wurde. Auch Tilo verzweifelte an einigen Fragen und wollte den Schiedsrichterschein am liebsten wieder zurückgeben, da er sich nicht im Stande fühlte, alle Situationen konkret und richtig einzuschätzen. Des Weiteren hätte der Anwalt gerne Paragraphen auswendig gelernt und ist sehr unzufrieden, da der theoretische Teil, seiner Meinung nach viel zu kurz abgehandelt worden wäre. Diese kritischen Stimmen wurden auch vereinzelt während der Auswertung des Schiedsrichterlehrgangs deutlich. Aber der Großteil von uns hat den Lehrgang genossen und neue Informationen dazugelernt, die bestimmt dabei helfen werden, zukünftig bessere und genauere Entscheidungen zu treffen. Das Lehrgangsprinzip bestach durch eine Ausgewogenheit zwischen Theorie und Praxis, da beides wichtig ist, sich jedoch deutlich voneinander unterscheidet, wie mein Vater ebenfalls feststellen musste, weil Begriffe wie „Kindgerechte Auslegung der Regeln.“ sehr dehnbar sein können. Auch die ausgeglichene und freundliche Art der Referenten suggerierte den Teilnehmer eine sehr gute Lernplattform. Der häufige praktische Einsatz ist die beste Quelle, um Erfahrungen zu sammeln, die auf dem Weg zu einem guten Schiedsrichter bzw. Profischiedsrichter ausschlaggebend sind...

 


News Tanzen: 16.03.2017

Eindrücke zum 8. Eberswalder Tanzturnier

(ce) Nun gehört es der Vergangenheit an: das erste reine Junioren- und Jugend- Tanzturnier in der 25-jährigen Vereinsgeschichte. Zeit für ein kurzes Resümee. Trotz der vielerorts parallel laufenden Kadertainings fanden 26 Paare aus vier Bundesländern den Weg in das Tanzsportzentrum in der Schorfheide. Bei strahlendem Sonnenschein, der durch die Fenster fiel, zeigte der Tanznachwuchs den Gästen, wie dynamisch Tanzen bereits oder vielleicht sogar besonders im Kinder- und Jugendalter sein kann. Dank der souveränen Turnierleitung von Angelika Janda und Jörg Schröder konnten alle 12, von ursprünglich 14 geplanten Wettbewerben, nach Zeitplan starten und trotzdem blieb immer etwas Luft für motivierende Worte. Für unser leider einziges gestartetes Heimpaar, Aaron und Helen, war das Turnier vor heimischem Publikum und damit vor vielen Bekannten und Verwandten besonders aufregend. Leider übertrug sich die innere Anspannung von Helen auf ihren Nacken, so dass die Schmerzen zu einem Abbruch des Turniers der zweiten Startklasse, der Junioren II C Standard, führten. Immerhin reichte es in der Startklasse Junioren I C Standard für einen Treppchenplatz! Die Atmosphäre war wieder sehr angenehm. So kam es  ganz entspannt hier und da zu kleinen vereinsübergreifenden Tischgesprächen. Und wo erhält man bei einem Tanzwettbewerb schon Kaffee am Tisch nachgeschenkt? Vielen Dank an dieser Stelle für die zahlreichen Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen. Eine „Ehrenurkunde“ erhielten die zwei mitgereisten Kinder von Wertungsrichtern, die mit ihren Eltern viel Zeit für eine solche Veranstaltung aufbringen müssen, was insbesondere für Kinder recht anstrengend sein kann. Familiär locker wirkte dann auch, dass sie spontan die Wertungsrichter als „Nummerngirls“ unterstützen durften. Wir haben Lust bekommen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Gern können Sie uns einen Kommentar hinterlassen mit Hinweisen, Anregungen oder einfach nur so! Auch bei dieser Veranstaltung hat unser Fotograf „SOS“ wieder viele tausend Fotos geschossen und muss diese zunächst sichten, um Sie Ihnen bald in der Galerie zur Verfügung zu stellen. Schauen Sie einfach in Kürze noch einmal auf unsere Homepage. Um die Ergebnisse einzusehen, klicken Sie hier!

8 Eberswalder Tanzturnier 2017 018 Eberswalder Tanzturnier 2017 02


News SV Motor : 15.03.2017

Jahreshauptversammlung 2017

(mh) Gestern Abend fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des SV Motor Eberswalde e.V. im Paul-Wunderlich-Haus statt. Neben dem Rechenschaftsbericht durch den 1. Vorsitzenden Martin Hoeck stand auch die Auszeichnung von besonders engagierten Mitgliedern im Mittelpunkt. Nochmal DANKE an alle Trainer, Übungsleiter, Eltern und Großeltern sowie an alle Sportlerinnen und Sportler! Ihr macht den Verein zu etwas Besonderem!

IMG 2893IMG 2894IMG 2902IMG 2903IMG 2904IMG 2905IMG 2910


News American Football:

Eine neue Sportgruppe gehört zu Motor Eberswalde


American Football "Eberswalder Rangers"

16652860 973169542814955 1372245887 n

Trainingszeiten sind aktuell (Wintersaison):

Mo. 18:30 - 20:00 Uhr Goethe Halle
Mi. 20:00 - 21:00 Uhr SV Motor- Halle

Ansprechpartner: Mirko Leipelt

Anfragen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Facebook-Seite:
https://www.facebook.com/EberswalderRangers/
 

News Gewichtheben: 13.03.2017

Ostdeutsche Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben 2017

(aw) Anfang März fanden beim TSC Berlin die Ostdeutschen Mehrkampfmeisterschaften im Gewichtheben für Kinder statt. Für diesen Wettkampf haben sich sieben Sportler vom SV Motor Eberswalde qualifiziert.Dieser Wettkampf besteht aus einem speziellen Teil, dem klassischen Reißen und Stoßen, aus einem allgemeinen leichtathletischem Teil, dem Lauftest, Kugelschocken und Schlussdrei- sprung, sowie aus einer Kraftübung, dem Bankdrücken. Die jüngsten Heber aus der Waldstadt waren Christopher Spist und Kevin Toma. Beide starteten in der Altersklasse Kinder A(11 u.12 Jahre). Cristopher hob im Reißen 9 kg und im Stoßen 10 kg. Mit guten athletischen Übungen und einer Punktzahl von 188 belegte er den 7. Platz. Mit nur einem Punkt weniger (187 Punkten) errang Kevin den 8. Platz. Kevin schaffte im Reißen 8 kg und im Stoßen ebenfalls 8 kg. In der Altersklasse Schüler (13 u.15 Jahre) weiblich ging die   Eberswalder Heberin Alexandra Engel an die Hantel. Nach langer Zeit der Stagnation zeigte sie, dass dieses Jahr mit ihr zu Rechnen ist. Alexandra hatte im Reißen und im Stoßen nur je einen Fehlversuch. Im Reißen hob sie 17 Kg und im Stoßen schaffte  Alexandra 20 Kg Mit einer Zweikampfleistung von 35 Kg und 292 Punkten erreichte Alexandra den 3. Platz und durfte eine Medaillie mit nach Eberswalde nehmen. Bei den Schülern männlich (13 bis 15 Jahre) gingen Darius Wieberneit, Alexander Engel, Marvin Glocke und Anton Engel an den Start. Darius zeigte gute Gewichtheber-Übungen. Mit kleinen technischen Mängeln, aber ohne einen Fehlversuch, schaffte er im Reißen 30 Kg und im Stoßen 40 Kg. Mit einer Zweikampfleistung von 70 Kg und 295 Punkten erkämpfte er sich den 12. Platz. Alexander Engel hob, trotz eines Fehlversuches durch eine kleine Unkonzentriertheit im Reißen, mit 50 Kg im Reißen und 68 Kg im Stoßen eine persönliche Bestleistung. Mit einer Zweikampfleistung von 118 Kg und 286 Punkten erkämpfte er sich den 13.Platz. Marvin Glocke machte es Alexander gleich und hob ,mit nur einem Fehlversuch, im Reißen 46 Kg und im Stoßen 60 Kg. Diese Gewichte bedeuteten für ihn neue persönliche Bestleistungen. In der Endabrechnung erhielt er für seine Zweikampfleistung von 106 Kg 305 Punkte und landete auf den 11.Platz. Für Anton Engel war es sein erster großer Wettkampf. Er hatte nicht einen Fehlversuch. Im Reißen schaffte er eine neue persönliche Bestleistung von 25 kg und auch im Stoßen hob er mit 35 kg eine neue persönliche Bestleistung. Das Zweikampfergebnis von 60 kg und die Punktanzahl von 251 Punkten reichten für den 14.Platz. Bei diesen Ostdeutschen Meisterschaften sah man schon, dass die Lorbeeren doch ziemlich weit oben hängen. Trotz teilweiser persönlicher Bestleistungen reichte die Leistung nicht für einen Medaillenrang aus.Gerade in der Athletik und in der Kraftübung wurden wertvolle Punkte verschenkt. Hier gilt es in der Zukunft intensiver zu trainieren. Die nächsten Wettkampfe werden im März der Angermünder Pokalturnier und für Jannes Wendlandt die Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im thüringischen Ohrdruf sein.

DSCI1577

 


News Tanzen: 02.03.2017

Unsere neuen Discofox-Instruktoren für den Discofoxnachmittag

DiscoFox 2017 01 420x560(ce) Mitglieder des Vereins werden Ariane und Hartmut kennen als stets gut gelauntes, adrettes Pärchen, was gern eine flotte Sohle aufs Parkett legt und besonders bekannt ist für seine vielfältigen Figurenkombinationen beim Discofox. Aus diesem Grund wurden die Beiden auch angesprochen, ob sie sich nicht vorstellen könnten, die nächsten Discofox-Nachmittage im Tanzsportzentrum anzuleiten. Kurse für Discofox haben sie schon an anderer Stelle angeboten und erhielten positives Feedback durch die Teilnehmer. Deshalb sprach für Ariane und Hartmut nichts dagegen, sich auf diese Art in unseren Verein einzubringen. Was vermittelt werden soll, hängt ganz von den tanzwilligen Anwesenden ab. Vom Grundschritt bis zu Wickelfiguren-Kombinationen ist alles möglich. Vielen Dank für das Engagement und auf eine erfolgreiche Premiere am kommenden Sonntag!

Termin zum nächsten Discofoxnachmittag: Sonntag 5.März.2017, 15.00-17.00 Uhr im Tanzsportzentrum Finowfurt

 


News Tanzen: 01.03.2017

TV-Tanz-Star ganz hautnah

(ce) Am Samstag, den 25. Februar 2017, fuhren unsere beiden jüngsten Turniertänzer Aaron und Helen zu einem Tanzworkshop nach Berlin, organisiert durch den TC Blau Gold Tegel. „In diesem Monat ist kein Turnier geplant, also beteiligen wir uns ganz entspannt einmal an einem externen Workshop!“ wurde den beiden von den Eltern erklärt. Also Trainingssachen ins Gepäck und auf nach Berlin. Das Training begann und eine kleine, fast unscheinbare Frau betrat den Raum: Motsi Mabuse! Gerade einen Tag zuvor war sie noch live in der „Let´s Dance“- Kennenlernshow zu sehen und dann so nah! Was für eine Überraschung. „Extra für uns Kinder hat sie sich ein Tweety-Shirt angezogen! Sie wirkt so natürlich ohne die hohen Schuhe und das ganze Styling!“ berichteten die Kinder. Eben ein echter Star zum Anfassen!

Workshop Motsi 2017 02 744x514Workshop Motsi 2017 01


---------- SV Motor - Besucherzähler ----------

Heute 26 Monat 944 Insgesamt 264118